2020

[vdav] plädiert für die Beibehaltung der Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienstleistung

Teilnehmerverzeichnisse stellen die Erreichbarkeit für alle Marktteilnehmer sicher und vermitteln den KMU über 30 Milliarden Euro Umsatz im Jahr

Um die Vorgaben der Richtlinie EU 2018/1972 (EECC), des sog. Telekom-Kodex, umzusetzen, muss u.a. das Deutsche Telekommunikationsgesetz novelliert werden.

Diese Umsetzung soll bis zum Jahresende 2020 vollzogen sein.

Wie wir aus ersten Anhörungen und Gesprächen mit Vertretern der beteiligten Ministerien, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Bundesministeriums für verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erfahren mussten, ist hier u. a. geplant, die Teilnehmerverzeichnisse zukünftig nicht mehr als Universaldienstleistung einzustufen. Dies entspricht zwar grundsätzlich dem Inhalt des Art. 84 des EU-Telekom-Kodex, jedoch wird den Mitgliedsstaaten in Art. 87 explizit die Möglichkeit eröffnet, anders zu entscheiden, wenn „die Notwendigkeit solcher Dienste angesichts der nationalen Gegebenheiten festgestellt“ wird.

>> Gestaltungsrahmen durch die EU angesichts nationaler Interessen möglich und gewollt

Insbesondere für die 40% der deutschen KMU, die über keine eigene digitale Präsenz verfügen, stellen die Teilnehmerverzeichnisse die einzige Möglichkeit dar, etwa in Suchmaschinen oder anderen digitalen Angeboten von potentiellen Kunden gefunden werden zu können. Diese digitale Teilhabe wird derzeit von keinem anderen Medium abgesichert, nur durch die Teilnehmerverzeichnisse erhalten diese KMU eine kostenfreie Grundsichtbarkeit im Netz.

Zudem verfügen die Teilnehmerverzeichnisse über eine größtmögliche Vollständigkeit und bilden damit im Gegensatz zu anderen digitalen Angeboten ein umfassendes Bild aller in Frage kommenden Anbieter und Kommunikationspartner ab, ohne bestimmte Anbieter oder Branchen zu reglementieren oder gar auszuschließen.

Die etablierten Anbieter haben in den letzten fünf Jahren nicht zuletzt aufgrund der im europäischen Vergleich höchst restriktiven Eintragungsmodalitäten, des zurückhaltenden Verhaltens der Carrier, für die Teilnehmerverzeichnisse lediglich kostenverursachendes Übel sind und den dadurch entstandenen quantitativen Verlust von Eintragungen rund 30% ihrer für die Finanzierung der Angebote notwendigen Werbeumsätze eingebüßt.

Dies könnte kurz- und mittelfristig tatsächlich dazu führen, dass in Gebieten mit sehr geringem Umsatz mit der Einstellung verschiedener Angebote zu rechnen sein könnte. Aufgrund der Marktsituation ist zudem nicht unbedingt damit zu rechnen, dass so zwangsläufig entstehende Versorgungslücken von alternativen Anbietern gedeckt werden könnten.

Die davon betroffenen KMU wären im Netz nicht mehr auffindbar, da ihre Daten nicht publiziert würden.

Daher ist zwischen der Notwendigkeit, die Verzeichnisse in gedruckter Form erscheinen zu lassen und dem Zugang und dem Recht der KMU, diese kostenfrei und ohne zusätzlichen Aufwand auch im Internet zu publizieren, zu unterscheiden.

Im Sinne des Verbraucherschutzes ist zudem eine möglichst große Auswahl gerade an lokalen und regionalen Anbietern als Gegengewicht zu den globalen Plattformdiensten ordnungspolitisch gewollt, zumal auf diese die Daten ohne die Bereitstellung über die Teilnehmerverzeichnisse zum größten Teil ebenfalls nicht mehr zugegriffen werden könnte.

>> Anspruch auf kostenfreie und ungebündelte Sichtbarkeit im Internet für über 40% der KMU in Gefahr - drohender Verlust regionaler Umsätze und Identitäten

Für eine flexibel den Notwendigkeiten angepasste Beibehaltung der Teilnehmerverzeichnisse auch in Printform spricht, dass gerade für ältere Mitbürger/innen diese oft aufgrund ihrer noch nicht vorhandenen digitalen Teilhabe die einzige Möglichkeit darstellen, Kontakt mit Handwerkern, Ärzten, anderen wichtigen Dienstleistern oder Freunden, Bekannten und Verwandten herstellen zu können. Diese Kommunikationsgrundlagen dürfen gerade für diese wichtige Zielgruppe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt und gefährdet werden.

>> Teilnehmerverzeichnisse in Printform machen nach wie vor Sinn

Teilnehmerverzeichnisse gerade jetzt in einer Phase des digitalen Wandels ohne zwingenden Grund nicht mehr als UDL einzustufen, könnte eine weitere negative Entwicklung für deren Anbieter beschleunigen und zudem gerade von den OTT als Zeichen verstanden werden, die bereits jetzt bei ihnen vorhandenen Daten entsprechend zu nutzen, damit neue Geschäftsmodelle aufzusetzen und zu Lasten der KMU und der Verbraucher neue Bundleangebote und Markteintrittsbarrieren zu errichten. So würde ein weiterer erheblicher Teil der Wertschöpfungskette dorthin abfließen und so zu einer weiteren Stärkung der OTT-Dienste führen und zudem die bewusst herbeigeführte Trennung der Märkte des Verzeichnisses und der Auskunft vom Geschäft der Carrier konterkarieren.

Der [vdav] setzt sich darüber hinaus dafür ein, auch weitere Anbieter von Telemediendiensten wie insbesondere die Dienste des Konzerns Facebook, der mit seinen Services Silos geschaffen hat, durch deren Netzwerkeffekte dem Nutzer keine Auswahlmöglichkeit alternativer Dienste sinnvoll möglich sind, gleichen Rahmenbedingungen zu unterziehen und ein level playingfield für alle Marktteilnehmer sicher zu stellen. Wir plädieren hier für eine Erweiterung der Universaldienstleistung, um das Grundrecht auf Gefundenwerden auch für diese Kommunikationsdienste bindend zu gestalten.

>> Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienst wirken gegen globale Netzwerkeffekte der großen Ökosysteme

Es sollte daher im unmittelbaren Interesse aller politischen Entscheider stehen, das Standing der Anbieter von Teilnehmerverzeichnissen nicht durch unnötige Einschnitte weiter zu verschlechtern, sondern diese unverzichtbaren Services zu unterstützen, um die Wertschöpfung innerhalb des Landes zu stärken und nicht durch die Streichung der UDL mittelbar zu einer unter Umständen dramatischen Einschränkung der Wettbewerbssituation für KMU und Verbraucher beizutragen.

>> Stärkung der lokalen Struktur bei Angeboten lokaler KMU

Teilnehmerverzeichnisse, die in Deutschland von rund 120, meist mittelständisch geprägten, oft familiengeführten Medienunternehmen als Offline- und Digital-Angebote zur Verfügung gestellt werden, erfüllen aus unserer Sicht nach wie vor eine unverzichtbare und zwingend notwendige Aufgabe zur Sicherung der Kommunikation auch und gerade außerhalb geschlossener Netzwerke oder Angebote von OTT und damit einen immer noch absolut notwendigen Grundversorgungsauftrag. Rund 10.000 Arbeitsplätze in den etablierten Unternehmen und bei deren Dienstleistern und vor allem die rund 30 Milliarden Euro Umsatz, die über Teilnehmerverzeichnisse an die lokalen KMU vermittelt werden, werden durch eine Streichung der UDL akut ohne tatsächliche Notwendigkeit gefährdet.

>> Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit lokaler Steuereinnahmen und Arbeitsplätze

In dieser schwierigen Situation halten wir eine Streichung der Teilnehmerverzeichnisse als UDL daher für absolut unangebracht und schlagen vor, sie vorerst noch als UDL beizubehalten und die Gesamtsituation nach einem Zeitraum von drei oder vier Jahren einer erneuten Überprüfung zu unterziehen.

Nicht zuletzt aus Gründen der Nachhaltigkeit möchten wir allerdings zudem vorschlagen, von der generellen Verpflichtung zur Vorhaltung eines gedruckten Verzeichnisses abzurücken und stattdessen in § 78 Abs. 2 Ziff. 3 eine alternative Absicherung durch ein gedrucktes oder digitales öffentliches Teilnehmerverzeichnis vorzusehen.

[vdav] Positionen zur anstehenden Novelle des Telekommunikationsgesetzes

Studie: Instagram erreicht erstmals ein größeres Publikum als Facebook

Laut einer vom Social-Media-Marketing-Unternehmen Socialbakers veröffentlichten Studie hat Instagram im Vierten Quartal 2019 Facebook in Sachen Reichweite erstmals übertroffen. Auch in Sachen Engagement hatte Instagram zuletzt die Nase vorn. Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie. weiter

Telegramm übertrumpft WhatsApp

Das Update auf Version 5.15 erweitert Telegram um einige coole Features. Unter anderem bekommt die "Leute in der Nähe"-Funktion neue Optionen spendiert. weiter

Apple Maps erhält spannendes Update

Wenn es um die einfache, schnelle und übersichtliche Navigation mit dem Smartphone geht, konnte sich Google Maps im Bezug auf Nutzerzahlen mit reichlich Abstand vor Apple Maps platzieren. Das will Apple allerdings längst ändern. Nun sind ein neues und praktisches Feature auch in Deutschland verfügbar. weiter

Online-Bewertungen: Wie aussagekräftig sind sie wirklich?

Vertrauenswürdige Portale und Händler haben kein Interesse daran, Fake-Bewertungen zu veröffentlichen, denn das schädigt den Ruf. Unseriöse Portale fördern dagegen positive Bewertungen, um bei Werbepartnern relevant zu wirken oder das eigene Image aufzubessern. weiter

Vodafone löscht Marke Unitymedia

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia war vom Telekommunikationskonzern Vodafone übernommen worden. Die beiden Unternehmen hatten bereits ihre Angebote gebündelt, künftig wird Unitymedia dann auch als Marke nicht mehr präsent sein, wie Vodafone ankündigte. Für die Kunden soll sich außer dem Namen aber nichts ändern. weiter

Vodafone und Telekom teilen sich künftig das Netz

Wie die Telekom und Vodafone bekanntgegeben haben, wollen die beiden Anbieter in Zukunft ein gemeinsames Netz bilden und nutzen. "Mit der geplanten Kooperation können wir einen wichtigen Beitrag zu einer besseren und unterbrechungsfreien LTE-Versorgung in Deutschland leisten", verrät Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. weiter

Whatsapp knackt 2-Milliarden-Marke

Knapp elf Jahre nach der Gründung hat Facebook-Tochter Whatsapp die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt. Damit ist etwa jeder vierte Mensch auf der Plattform aktiv. weiter

Nutzerstudie 2019/2020 – Überragender Vertrauenswert für Verzeichnismedien

-    Print sinkt nur leicht, digitale Nutzung steigt weiter

In Zeiten, in denen sich viele Menschen fragen, ob man Informationen Glauben schenken kann, in denen Fake-News und „alternative Wahrheiten“ viele Diskussionen beherrschen, ist Vertrauen zu einer hoch geschätzten, in den letzten Jahren stark im Wert gestiegenen Währung geworden.

Nach dem jüngst erschienenen Edelmann Trust Barometer, einer jährlich erhobenen Studie zu Vertrauen in Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Wirtschaft und Medien, die in diesem Jahr zum 20. Mal durchgeführt wurde und von der US-Marktforschungsfirma Edelman Intelligence entwickelt wurde, vertrauen gerade einmal 60 % der Menschen den traditionellen Medien. Immerhin 59 % vertrauen den Ergebnissen im Bereich „Search“, nur noch 34 % den sozialen Medien.

Aber es gibt sie noch - die Leuchttürme, denen Menschen tatsächlich fast voll und ganz vertrauen: 86,8 % der erwachsenen Deutschen vertrauen nach der jüngsten vom Marktforschungsinstitut IPSOS durchgeführten repräsentativen Studie zur Nutzung von Verzeichnismedien den Informationen, die sie in Telefon- und Branchenverzeichnissen als Buch, online oder mobiles Angebot, finden.

Die von den Branchenverbänden [vdav] und vft in diesem Jahr zum 20. Mal in Auftrag gegebenen Studie enthält etliche weitere hochinteressante Ergebnisse, die so gar nicht zu vielen in der Öffentlichkeit fälschlicherweise kolportierten Vorurteilen zu dieser Mediengattung passen. Durchschnittlich immer noch fast 48 % der Deutschen nutzen tatsächlich (auch) die gedruckten Verzeichnisse, 53,1 % suchen online und 48,3 % nutzen mobile Angebote, um Kommunikationsadressen von Privatpersonen und potentiellen Geschäftspartnern zu finden. Nur sechs Prozent gaben an, die Verzeichnisse gar nicht, sondern andere Informationsquellen zu nutzen. weiter

Fusion von T-Mobile und Sprint kann beginnen

Die US-Mobilfunker T-Mobile und Sprint haben ihren wettbewerbsrechtlich umstrittenen Zusammenschluss vor US-Gericht durchgesetzt. Das ist auch für den Telekom-Konzern aus Bonn ein großer Erfolg. Die Unternehmen hatten ihren Zusammenschluss bereits im April 2018 vereinbart. weiter

Festnetzminuten sinken, Datenvolumen steigt

Der Trend, dass die Deutschen immer weniger über Festnetz telefonieren hält weiter an. Während die Mobilminuten nur stetig leicht steigen, schnellt der Gesamtverbrauch an Datenvolumen in die Höhe. weiter

Achtung: IHK warnt vor falschen Rechnungen für Verpackungsregister

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau warnt vor betrügerischen Rechnungen für den Eintrag ins Verpackungsregister. weiter

Bundesnetzagentur verbietet Auskunftsnummer 11830

Bei der Auskunftsnummer 11830 wurden Anrufer intransparent weitervermittelt, weshalb die Bundesnetzagentur die Abschaltung anordnet. weiter

Die 10 wertvollsten deutschen Marken 2020

Regelmäßig listet das "BrandZ"-Ranking von Kantar die wertvollsten Marken auf. Die deutschen Top 50 kommen auf einen Gesamtwert von 336 Milliarden US-Dollar und bilden damit das mit Abstand wertvollste Länder-Ranking in Europa. weiter

Achtung: Sparkasse warnt vor Phishing-Mail

Die Sparkasse warnt aktuell vor einer betrügerischen E-Mail. Die Empfänger werden darin aufgefordert, ihre persönlichen Nutzerdaten zu bestätigen, um weiterhin Online-Banking nutzen zu können. Doch Vorsicht: Die Daten landen direkt bei Betrügern. weiter

Twitter geht gegen Deepfakes vor

Twitter hat angekündigt, verstärkt gegen Deepfakes vorgehen und diese im Zweifel sogar löschen zu wollen. Das soll für besonders schwere und gefährliche Manipulationen gelten. weiter

Urteil: Googles Gmail ist kein Telekommunikationsdienst

Google muss seinen E-Mail-Dienst Gmail nicht als Telekommunikationsdienst anmelden, entschied das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster. weiter

Deutsche Post nimmt Preiserhöhung für Pakete zurück

Auf Druck der Bundesnetzagentur wird die Deutsche Post die Preise für Pakete zum 1. Mai wieder senken. Die Behörde hatte die Preise als zu hoch beanstandet und ein offizielles Verfahren eingeleitet. weiter

Achtung: Polizei warnt vor Welle gefälschter Abmahnungen

Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt derzeit vor gefälschten Mahnschreiben, die augenscheinlich von echten Rechtsanwälten stammen. weiter

TCL stellt den Verkauf der Android-Smartphones BlackBerry ein

Zum 31. August stellt der chinesische Konzern TCL den Verkauf der Android-Smartphones unter der BlackBerry-Marke ein. Auf Twitter teilte der Konzern mit, dass man dann keine Rechte mehr zur Herstellung oder zum Verkauf hat. Damit erschien mit dem BlackBerry Key2 LE wohl das letzte Gerät mit der typischen Tastatur, falls nicht BlackBerry selbst oder ein neuer Lizenznehmer einspringen. weiter

Über 130 Länder arbeiten an Digitalsteuer für Internetriesen

Die internationale Debatte um eine gerechte Besteuerung von Digitalkonzernen wie Facebook, Google und Co. nimmt immer größere Ausmaße an. Nun arbeiten bereits 130 Länder an einer entsprechenden Steuer. weiter

Studie: So wichtig ist Social Media für den Kundenservice

Facebook, Twitter und Co. werden immer wichtiger – auch für den Kundenservice. Eine neue Studie zeigt jetzt die Relevanz von Social Media für den Kundenservice. weiter

Achtung: Fallen Sie nicht auf die dreiste Masche rein!

Wenn Sie plötzlich Anrufe von Google-Mitarbeitern erhalten, kann das eine Falle sein. Teils erfolgen die Anrufe von Handynummern, aber auch gefälschte Festnetzrufnummern werden immer wieder verwendet. weiter

Jeder dritte Onliner nutzt dasselbe Passwort für mehrere Dienste

Wenn es um Passwörter geht, setzen viele Internetnutzer eher auf Bequemlichkeit als auf Sicherheit.  Mehr als jeder dritte Onliner (36 Prozent) in Deutschland nutzt für mehrere Online-Dienste das gleiche Passwort. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. weiter

Google arbeitet an neuem Business-Messenger

Google will einen neuen Business-Messenger auf den Markt bringen. Dieser soll die Google-Apps GMail, Google Drive, Hangouts und dergleichen miteinander verbinden. In welchem Entwicklungsstadium sich der neue Dienst befindet, ist nicht bekannt. weiter

McAfee-Studie: Public Cloud weltweit außer Kontrolle

In der jüngst veröffentlichten Studie "Enterprise Supernova: The Data Dispersion Cloud Adoption and Risk Report" kommt McAfee zu dem Ergebnis, dass weltweit der Großteil der Unternehmen sensible Daten in der Public Cloud speichern. Und eine von vier Firmen gibt an, dass sensible Daten bereits auf Endgeräte außerhalb ihrer Kontrolle heruntergeladen wurden. weiter

Duckduckgo verbessert Suchergebnisse

Die Suchmaschine Duckduckgo hat jetzt sogenannte Quick Answers eingeführt. Noch über den organischen Suchergebnissen wird eine Schnellansicht der möglichen Antwort von Wikihow angezeigt. weiter

Verizon Media startet Suchmaschine OneSearch

Verizon Media startet mit OneSearch eine neue Suchmaschine, die den Fokus auf den Datenschutz legt. Die Basis dahinter ist Bing. weiter

Studie: Jeder 5. folgt Influencer-Empfehlung beim Shoppen

Eine Studie des BVDW kommt zu dem Ergebnis, dass Influencer-Marketing gut bei Personen funktioniert, die häufig mit Influencern in Kontakt kommen. Insgesamt folgt deren Empfehlungen bislang nur jeder fünfte Deutsche. weiter

Google veröffentlicht Suche nach Datensätzen

Mit Dataset Search lassen sich in der Suchmaschine Datensätze finden und nach Kategorien wie Veröffentlichungsdatum und Nutzungsrechte filtern. weiter

Amazon Music zählt weltweit 55 Mio. Nutzer

Amazon konnte 2019 die Nutzerzahlen für sein Musik-Streaming-Angebot Amazon Music eigenen Angaben zufolge um 50 Prozent auf 55 Mio. Nutzer steigern. Der Rückstand auf Apple Music und Marktführer Spotify ist allerdings nach wie vor enorm. weiter

Apple startet "Apple Watch Connected"

Apple startet das Partnerprogramm "Apple Watch Connected". In Zusammenarbeit mit verschiedenen US-Fitnessstudios können Teilnehmer ihre Sporteinheiten messen und mit Unternehmen teilen. Beim Erreichen bestimmter Ziele erhalten sie im Gegenzug Bonuspunkte, Partnerrabatte oder Prämien. weiter

Nielsen 2019: Mobile baut seinen Marktanteil am Werbemarkt aus

Die von Nielsen erfassten deutschen Medien setzten im Jahr 2019 brutto 32,59 Mrd. Euro mit Werbung um. Das entspricht einem Plus von immerhin 1,9%. Zwar bleibt das Fernsehen das stärkste Reklamemedium, doch mit einem Plus von 0,6% wuchs es unterdurchschnittlich stark. Rasante Zuwächse verzeichnet hingegen die Mobile-Werbung. Der größte Werbungtreibende der Republik bleibt Procter & Gamble - mit brutto mehr als einer Milliarde Euro. weiter

Print-Abonnenten bestehen auf gedruckte Zeitung

75 Prozent der Print-Abonnenten von Tageszeitungen können sich nicht vorstellen, ihren Titel "nur" noch als E-Paper zu lesen. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger. weiter

Deutscher E-Commerce wächst um 12 Prozent

Im vergangenen Jahr wurden im deutschen E-Commerce so viel Euros wie noch nie vorher umgesetzt. weiter

Studie: Millenials pushen den Online-Handel

Im Vergleich zur Generation Y und den Baby Boomern kaufen Millenials am häufigsten im Internet ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Analyse "Trends im E-Commerce" der Vergleichsplattform idealo. weiter

Mentefactum-Studie: Hälfte der Nutzer traut Kundenbewertungen auf Amazon nicht

Kundenbewertungen sind wichtig – aber trauen kann man ihnen nicht, so eine Studie über Online-Rezensionen. weiter

WhatsApp soll werbefrei bleiben

Die Messenger-Tochter WhatsApp soll zumindest vorerst nicht durch Werbung monetarisiert werden. weiter

Studie: Achtklässler sind unsicher im Netz

Jugendliche in Deutschland nehmen es mit der Sicherheit im Internet nicht so genau, zeigt eine Studie. Obwohl nahezu alle Jugendliche täglich mit dem Smartphone hantieren oder im Netz surfen, sind simple Sicherheitsvorkehrungen anscheinend gänzlich unbekannt. weiter

Google hat die Plattform AppSheet übernommen

Google hat für einen nicht genannten Preis die Plattform AppSheet übernommen. Darüber können die Nutzer Apps ohne Programmierkenntnisse entwickeln. Zielplattformen sind Android, iOS und Webbrowser. Den Kunden werden Schnittstellen zu zahlreichen Businessplattformen geboten, auf deren Daten aus den Apps zugegriffen werden kann. Der Geschäftsbetrieb soll weitergeführt werden. weiter

App Annie: Nutzer verbringen 3,7 Stunden täglich am Smartphone

Der aktuelle "State of Mobile Report" der Mobile-Spezialisten App Annie zeigt: Smartphones fesseln ihre Besitzer täglich 3,7 Stunden an die Bildschirme. Die Hälfte davon entfällt auf die Nutzung von Social Apps. weiter

DuMont verkauft die Mitteldeutsche Zeitung

Der Deal ist jetzt offiziell: Bauer übernimmt von DuMont die komplette MZ-Mediengruppe in Halle. weiter

Google Chrome blockiert künftig Third-Party-Cookies

Googles Chrome-Browser will schrittweise keine Third-Party-Cookies mehr unterstützen. Das Aus soll innerhalb der nächsten zwei Jahre kommen. Mozillas Firefox und Apples Safari blockieren bereits per Standardeinstellung. weiter

Google übernimmt Tech-Start-up Pointy

Google kauft das Tech-Start-up Pointy für 163 Millionen US-Dollar. Mit seiner Software ermöglicht es das Unternehmen stationären Einzelhändlern, ihre Produkte ohne zusätzlichen Aufwand online auffindbar zu machen. weiter

EuGH-Generalanwalt: Nationale Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung rechtswidrig

Vorschriften in Belgien, Frankreich und Großbritannien zum anlasslosen Protokollieren von Nutzerspuren verletzten das EU-Recht, erklärt ein Topjurist vom EuGH. weiter

Studie: Cyberkriminalität ist für Unternehmen weltweit das größte Risiko

Die Allianz hat sich in einer Studie damit beschäftigt, an welchen Stellen für Unternehmen die größten Risiken drohen. weiter

BGH: Portal muss für Durchschnittnoten nicht alle Bewertungen berücksichtigen

Bewertungsportale dürfen ihre Bewertungen mit einer automatisierten Software sortieren. Das hat der BGH entschieden und stützt sich dabei auf die Berufs- und Meinungsfreiheit. weiter

Studie: Kundenbewertungen sind für jeden zweiten Online-Shopper wichtig

Erfahrungsberichte von anderen erleichtern nicht nur die Kaufentscheidung, sondern schaffen vor allem Vertrauen, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage von Bitkom. weiter

PC-Markt verzeichnet erstmals seit 2011 Absatz-Zuwachs

Das Support-Ende von Windows 7 sorgt auf dem PC-Markt für einen ersten Aufschwung seit 2011. Vor allem in Asien müssen viele Unternehmen auf Windows 10 umsteigen und werden so den PC-Markt noch eine Weile beflügeln. weiter

Microsoft beendet Support für Windows 7

Vor über 10 Jahren wurde das Betriebssystem Windows 7 veröffentlicht. Microsoft beendet den Support am Abend, des 14. Januar 2020. weiter

Microsoft kündigt Bing for Commerce an

Microsoft hat mit Bing for Commerce eine Suchmaschine für den Online-Handel vorgestellt, die Suchbegriffe intelligent auswertet und mit Funktionen für Produktempfehlungen sowie die Personalisierung aufwartet. weiter

Instagram Marketing Trends 2020

Trotz Konkurrenz von anderen Plattformen bleibt Instagram ein Marketing-Favorit. Dieser Beitrag fasst die Top Trends 2020 zusammen und gibt Tipps und Tricks für eine Instagram-Strategie. weiter

Verstöße gegen den Verbraucherschutz werden deutlich teurer

Zuständige Kontrollbehörden der Mitgliedstaaten sollen mit schärferen Regeln zum Verbraucherschutz "wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen" für einschlägige schwere oder weitverbreitete Verstöße verhängen können. Der Höchstbetrag der Geldbußen kann dann "mit mindestens vier Prozent des Jahresumsatzes" des Unternehmers in dem betreffenden EU-Land oder in mehreren Mitgliedsstaaten festgesetzt werden. weiter

Das sind die E-Commerce-Trends 2020

Welches sind die wichtigsten Entwicklungen im E-Commerce, wollte das Marktforschungsunternehmen Kantar wissen und befragte rund 250 Experten. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Report dürften in der Branche jedoch weithin bekannt sein: Mobile, KI, Social Commerce und VR. weiter

Mehr als jeder zweite Onliner Opfer von Cyberkriminalität

Internetnutzer stehen zunehmend im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Mehr als jeder zweite Onliner (55 Prozent) war im vergangenen Jahr Opfer von kriminellen Vorfällen im Internet – ein Anstieg von 5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (2018: 50 Prozent). Am häufigsten klagen sie dabei über Schadprogramme auf dem Smartphone oder Computer: Fast die Hälfte der Internetnutzer (46 Prozent) war davon betroffen. Von jedem Vierten (26 Prozent) wurden persönliche Daten ungefragt an Dritte weitergegeben. Und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) gibt an, beim privaten Einkaufen oder bei Verkaufsgeschäften im Internet betrogen worden zu sein. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. weiter

Kleines Umsatzplus in der Buchbranche in 2019

Die Buchbranche musste zwar ein schwächelndes Weihnachtsgeschäft hinnehmen, jedoch steht beim Jahresumsatz unter dem Strich ein Plus von etwa einem Prozent. Ausgewertet wurden hierbei die Zahlen für Deutschland, Österreich und der Schweiz. weiter

App Annie: Die beliebtesten Apps der letzten 10 Jahre in Deutschland

Die Analysten von App Annie haben die zehn am meisten in Deutschland heruntergeladenen Apps für die mobilen Betriebssysteme iOS und Android errechnet. weiter

WhatsApp deaktiviert den Chatexport in Deutschland

Einzelne Chatverläufe können nicht mehr exportiert werden. Hintergrund ist vermutlich ein Patentstreit zwischen Facebook (zu dem WhatsApp gehört) und Blackberry. Erst im Dezember hatte die kanadische Firma einen Sieg vor dem Landgericht München errungen, bei dem es unter anderem um solche Fragen ging. weiter

WhatsApp knackt Silvester Nachrichten-Rekord

Am letzten Tag des Jahres 2019 wurden nach Angaben des Unternehmens erstmals über 100 Milliarden Nachrichten verschickt.
 weiter

Achtung: Falsche Amazon-Bestellbestätigungen im Umlauf

Viele Phishing-Mails mit angeblichen Amazon-Bestellbestätigungen sind derzeit im Umlauf. Die Polizei warnt vor dem Öffnen. weiter

Deutsche Wirtschaft läuft der Digitalisierung weiter hinterher

In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft werden die eigenen Erfolge bei der Digitalisierung skeptisch beurteilt. Eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Geschäftsführer und Vorstände gibt an, dass ihr Unternehmen bei der Digitalisierung noch ein Nachzügler sei. 3 Prozent meinen sogar, den Anschluss verpasst zu haben. Nur rund jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) hält sich für einen Digitalisierungs-Vorreiter. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 502 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. weiter

Bundesdatenschutzbeauftragter zieht positive DSGVO-Bilanz

Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat ein positives Fazit der seit Ende Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gezogen. Die DSGVO habe sich nach seiner Ansicht im Großen und Ganzen bewährt. weiter

So verändert sich der Werbemarkt 2020

Der Verizon-Deutschlandchef Maximilian Weigel erläutert die Trends, die Publisher und Werbungtreibende 2020 umtreiben werden. weiter