2021

[vdav] gibt zum Thema TTDSG ein aktuelles gekürztes Positionspapier ab

Die Novellierung des TKG in Form der neuen Gesetze Telekommunikation-Modernisierungsgesetz (TKMod) und TTDSG geht in die heiße Phase. Noch vor den Sommer- und der durch die Bundestagswahlen anstehenden Parlamentsferien sollen beide Gesetze in Bundestag und Bundesrat durchgepeitscht werden.

Während die Zeichen in Sachen Beibehaltung der Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienstleistung im TKMod eher schlecht stehen – trotz erheblicher Anstrengungen ziehen sich Politiker aller Fraktionen hier auf den Standpunkt zurück, dass besondere Umstände, die eine Beibehaltung in Deutschland möglich machen könnten, aufgrund der hohen durch die EU vorgegebenen Hürden nicht möglich sei, scheint zumindest der augenblickliche Status Quo hinsichtlich Datenlieferung, Eintragsvoraussetzung etc., der ausschließlich im TTDSG behandelt wird, gewahrt zu bleiben. Allerdings versucht der VDAV mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln hier, noch Optimierungen des Verfahrens zu erreichen. Dies betrifft in erster Linie die Abschaffung des Antragserfordernisses, ein Hinweis auf die alleinige Entscheidungsbefugnis des Nutzers, wann sein Eintrag gelöscht werden kann, eine Klarstellung hinsichtlich der Definition des Standardeintrags und die Aufnahme eines Passus, der eine zentrale Sammelstelle für die Carrierdaten sicherstellt. Die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe könnte mittel- und langfristig die Deutsche Tele Medien GmbH mit ihrer langjährigen Kompetenz in Sachen verantwortungsvollem Umgang mit Teilnehmerdaten übernehmen.

Um wirklich alle Optionen wahrzunehmen, wird der VDAV seine Mitgliedsunternehmen in den nächsten Tagen nochmals bitten, unsere Standpunkte und Argumente auch in Sachen TTDSG nochmals gegenüber ihren Wahlkreisabgeordneten zu kommunizieren. Wir möchten in diesen wichtigen Fragen nichts unversucht lassen.

Herzlichen Dank schon vorab für Ihre Unterstützung.

Das aktuelle, etwas gekürzte Positionspapier in Sachen TTDSG finden Sie hier.

[vdav] gibt zum Thema UDL weitere rechtliche Stellungnahme ab

Mit einer „Experten-Anhörung“ in Sachen Novellierung des TKG gehen die Beratungen um das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz am 1. März weiter. Das TKModG sieht augenblicklich die Streichung der Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienstleistung (UDL) vor.

BMWI und BMVI argumentieren hier auch, dass eine Beibehaltung der UDL, die der europäischen Telekom-Kodex durchaus vorsieht, an „sehr hohe Anforderungen geknüpft“ sei, die kaum zu erfüllen seien.

Wie in vielen anderen Punkten argumentieren die Ministerien hier, ohne einen nähere Begründung für ihre geäußerten Bedenken abzugeben.

Zu diesem Themenkomplex haben wir maßgebenden Politikern daher eine weitere ausführliche Stellungnahme zur Verfügung gestellt, die die Argumente der Ministerien ad absurdum führt und im Gegenteil für Deutschland sogar eine ganz besondere verfassungsrechtliche Grundlage für eine Beibehaltung der UDL Teilnehmerverzeichnisse begründet.
Diese rechtliche Stellungnahme finden Sie hier.

BMWI legt Entwurf des TTDSG vor: Gravierender systematischer Fehler - Entwurf nimmt falsche Weichenstellung vor

Mit dem Entwurf eines Gesetzes über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei den Telemedien sowie zur Änderung des Telemediengesetzes möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) nach eigenen Angaben die bislang geltenden Bestimmungen in diesen Gesetzen mit der DSGVO und der sog. eprivacy Richtlinie in der Fassung von 2002 in deutsches Recht umsetzen.
Einige Wochen nach dem Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) legt das BMWI damit einen zweiten Gesetzentwurf vor, der eigentlich die Grundsätze in der gesamten elektronischen Kommunikation in Deutschland regeln sollte.
Zugrunde liegen nicht nur die eprivacy – über eine Novellierung dieser EU-Richtlinie aus 2002 laufen die Verhandlungen in Brüssel seit nunmehr vier Jahren und stecken mit einem vom EU-Parlament abgesegneten Entwurf seit gut zwei Jahren im Rat fest – sondern auch der EU-Telekom-Kodex, der wesentliche Voraussetzungen des TKMoG und des TTDSG enthalten.

Will das Ministerium mit dem TKMoG die Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienstleistung streichen, geht es mit dem TTSDG sogar noch einen Schritt weiter in Richtung Steinzeit und Marktbenachteiligung: Einen Eintrag in einem Teilnehmerverzeichnis sollen nur noch „Inhaber von Teilnehmeranschlüssen“, also Nutzer eines Festnetzanschlusses „eines nummerngebundenen interpersonellen Telekommunikationsdienstes“ beantragen können.
Für Nutzer von Mobilfunkanschlüssen - immerhin telefoniert rund ein Fünftel der Deutschen nur noch übers Smartphone und hat keinen Festnetzanschluss mehr – oder gar anderer, moderner Kommunikationsplattformen steht diese Möglichkeit, gefunden zu werden, augenscheinlich nach dem Willen des BMWI zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Diese sollen dann wohl auf Plattformen wie Facebook oder andere zum Teil sogar kostenpflichtige Netzwerke ausweichen müssen.
Dies widerspricht eklatant dem ausdrücklichen Willen des EU-Gesetzgebers, der sich in allen zugrunde liegenden Vorschriften grundsätzlich auf „elektronische Kommunikation“ und hinsichtlich der Rechtsfolgen, Rechte und Pflichten nicht nur auf Nutzer und Anbieter von „Telekommunikation“ oder gar Festnetzanschlüsse bezieht.
In Zeiten, in denen OTT wie Facebook via WhatsApp und jetzt auch der neue Dienst Clubhouse die Kommunikationsdaten der Deutschen im großen Stil abgreifen oder schon abgegriffen haben, bedeutet der in vielen Punkten nicht nachvollziehbare Entwurf des BMWI eine weitere schwere Markt-Benachteiligung für die klassischen Anbieter der Teilnehmerverzeichnis- und Auskunftsdienste, denen aufgrund der äußerst restriktiven Eintragungsvoraussetzungen nur rund 5 % der Mobilfunk- und 70 % der Festnetz-Kommunikationsdaten zur Verfügung stehen. Gerade in Zeiten der Pandemie, in denen die Teilnehmerverzeichnisse z. B. auch für die Kontakt-Nachverfolgung genutzt werden, sollten die Eintragungshürden für die Nutzer gesenkt werden, ohne deren berechtigte Datenschutzinteressen zu vernachlässigen. Dafür könnte durchaus auch ein einfach zu nutzendes Widerspruchsrecht der Nutzer ausreichen, das durchaus mit den Grundsätzen des DSGVO in Einklang zu bringen wäre.
Mehr oder weniger direkt unterstützt das BMWI damit die Geschäftsmodelle der OTT, statt sie auch hier, wie durch die gerade erst verabschiedete GWB-Novelle, einzuschränken bzw. zumindest für alle Marktteilnehmer hinsichtlich des Zugangs zu Kommunikationsadressen ein level playingfield, also mehr oder weniger identische Rahmenbedingungen zu schaffen.
Dass das BMWI auch im Entwurf des TTDSG am Antragserfordernis festhält, obwohl diese Voraussetzung weder in der DSGVO, noch in einer der EU-Vorschriften als Rechtsinstitut und Eintragsvoraussetzung vorgesehen sind, zeigt auch hier die Fokussierung auf Altes, statt zukunftsorientiert Rahmenbedingungen für eine moderne Kommunikationsgesellschaft zu schaffen, in der elektronische Angebote vielfacher Form längst state of the art sind.

Dass darüber hinaus die Vorschriften des alten § 47 TKG, die in erster Linie die Verpflichtungen der Carrier und Provider gegenüber den Betreibern von Teilnehmerverzeichnis- und Auskunftsdiensten betreffen, nun im TTDSG statt im TKMoG geregelt werden sollen, obwohl sie mit Datenschutz überhaupt nichts zu tun haben, bezeichnen Experten als schweren Fehler in der Systematik der Gesetze.
Der VDAV hat eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf des TTDSG gefertigt, die hier beigefügt ist.

Der Gesetzentwurf des BMWI muss noch innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden, bevor Bundestag und Bundesrat das Gesetz beraten und verabschieden können. Aufgrund der im Herbst anstehenden Bundestagswahlen ist damit zu rechnen, dass das Verfahren beschleunigt abgewickelt werden soll, um das Gesetz bis zum Frühsommer durchzupeitschen.

Teilnehmerverzeichnisse heute wichtiger denn je

Teilnehmer- oder Endnutzerverzeichnisse heißen sie im gesetzgeberischen Kontext, umgangssprachlich werden sie nach wie vor Telefonbücher genannt, egal ob sie als Print- oder digitales Medium (online, mobil oder Skill für Sprachassistenten) angeboten werden.

Bereits seit fast 25 Jahren wird hier nicht mehr jeder Telefoninhaber automatisch gelistet, er muss, egal ob für sein Telefon zu Hause mit Ortsnetzvorwahl oder sein Handy, egal ob für private oder geschäftliche Nutzung, einen Antrag bei seinem Provider stellen.

Dies unterbleibt aus den verschiedensten Gründen – Folge ist der Fall in die Unsichtbarkeit und Unerreichbarkeit für Personen außerhalb des eigenen direkt informierten Netzwerks – in vielen Fällen leicht zu erkennen an der signifikanten Verschlankung von Telefonbüchern in den letzten Jahren.

Bislang waren gedruckte Teilnehmerverzeichnisse als sogenannte Universaldienstleistung Teil der garantierten Grundversorgung der Deutschen in Sachen Telekommunikation.

Diesen Teil der Grundversorgung aller Bürger will das federführende Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, unterstützt vom Bundeswirtschaftsministerium, nun ersatzlos abschaffen, genau wie das Fax per Festnetz und die Telefonzellen. Im Gegensatz zu diesen beiden Services gibt es aber für Teilnehmerverzeichnisse kein Substitut, es sei denn, man definiert Angebote wie Google, Facebook oder WhatsApp so.

Die Streichung als Universaldienstleistung gälte aber nicht nur für das gedruckte Telefonbuch, sondern nach dem Willen der Ministerien auch für die digitalen Angebote. Begründung: Teilnehmerverzeichnisse insgesamt seien für die „soziale Teilhabe“ nicht mehr nötig, angesichts ihrer „abnehmenden Bedeutung“ sei eine weitere Privilegierung nicht mehr „verhältnismäßig“, zudem würden die Verzeichnisse ja insbesondere online „marktgesteuert“ angeboten, ein Marktversagen sei nicht abzusehen.

Gerade da liegen die Ministerien grundlegend falsch: angesichts der in den letzten Jahren um 40 % gesunkenen Werbeeinnahmen, mit denen die kostenlosen Verzeichnisse finanziert werden, sind die Tage, an denen zumindest die gedruckten Verzeichnisse nicht mehr überall angeboten werden können, nicht mehr allzu fern. Damit würden gerade Ältere, nicht online-affine Nutzer oder Bewohner der digital unterversorgten Gebiete nicht mehr optimal versorgt werden können.

Wie wichtig aber auch und gerade heute möglichst vollständige Teilnehmerverzeichnisse sind, zeigt u. a. eine Schlagzeile aus der Rheinischen Post vom 7.11.2020: „Kontaktverfolgung mit dem Telefonbuch“. Um Kontaktpersonen von Covid-Infizierten möglichst schnell und einfach informieren zu können, müssen Gesundheits- und Ordnungsämter gerade jetzt auf zuverlässige Kommunikations-Daten zurückgreifen. Und das sind nun einmal die Teilnehmerverzeichnisse.

Statt deren Status zu stützen und die Eintragsmodalitäten – selbstverständlich datenschutzkonform – zu vereinfachen, um möglichst vollständige Kommunikationsverzeichnisse nicht nur für den Krisenfall realisieren zu können, planen die Ministerien nun genau das Gegenteil.

Dabei wäre die Lösung so einfach – die Universaldienstleistung bleibt, statt sie nur auf das Print-Angebot zu beschränken, wird sie auf „Print oder digital“ erweitert, die Eintragungsvoraussetzungen werden vom rein deutschen Weg der Beantragung auf ein DSGVO-konformes Opt-In verändert.

Wenn dann die Teilnehmerverzeichnisse wieder eine größtmögliche Vollständigkeit besitzen und ihre Rolle in jeder Hinsicht – auch etwa zur Nachverfolgung in der Pandemie - erfüllen können, würde auch die täglich wachsende Allmacht der Googles und Facebooks endlich nicht mehr weiter zu Lasten des deutschen Mittelstands zementiert werden.

[vdav] plädiert für die Beibehaltung der Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienstleistung

Teilnehmerverzeichnisse stellen die Erreichbarkeit für alle Marktteilnehmer sicher und vermitteln den KMU über 30 Milliarden Euro Umsatz im Jahr

Um die Vorgaben der Richtlinie EU 2018/1972 (EECC), des sog. Telekom-Kodex, umzusetzen, muss u.a. das Deutsche Telekommunikationsgesetz novelliert werden.

Diese Umsetzung soll bis zum Jahresende 2020 vollzogen sein.

Wie wir aus ersten Anhörungen und Gesprächen mit Vertretern der beteiligten Ministerien, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Bundesministeriums für verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erfahren mussten, ist hier u. a. geplant, die Teilnehmerverzeichnisse zukünftig nicht mehr als Universaldienstleistung einzustufen. Dies entspricht zwar grundsätzlich dem Inhalt des Art. 84 des EU-Telekom-Kodex, jedoch wird den Mitgliedsstaaten in Art. 87 explizit die Möglichkeit eröffnet, anders zu entscheiden, wenn „die Notwendigkeit solcher Dienste angesichts der nationalen Gegebenheiten festgestellt“ wird.

>> Gestaltungsrahmen durch die EU angesichts nationaler Interessen möglich und gewollt

Insbesondere für die 40% der deutschen KMU, die über keine eigene digitale Präsenz verfügen, stellen die Teilnehmerverzeichnisse die einzige Möglichkeit dar, etwa in Suchmaschinen oder anderen digitalen Angeboten von potentiellen Kunden gefunden werden zu können. Diese digitale Teilhabe wird derzeit von keinem anderen Medium abgesichert, nur durch die Teilnehmerverzeichnisse erhalten diese KMU eine kostenfreie Grundsichtbarkeit im Netz.

Zudem verfügen die Teilnehmerverzeichnisse über eine größtmögliche Vollständigkeit und bilden damit im Gegensatz zu anderen digitalen Angeboten ein umfassendes Bild aller in Frage kommenden Anbieter und Kommunikationspartner ab, ohne bestimmte Anbieter oder Branchen zu reglementieren oder gar auszuschließen.

Die etablierten Anbieter haben in den letzten fünf Jahren nicht zuletzt aufgrund der im europäischen Vergleich höchst restriktiven Eintragungsmodalitäten, des zurückhaltenden Verhaltens der Carrier, für die Teilnehmerverzeichnisse lediglich kostenverursachendes Übel sind und den dadurch entstandenen quantitativen Verlust von Eintragungen rund 30% ihrer für die Finanzierung der Angebote notwendigen Werbeumsätze eingebüßt.

Dies könnte kurz- und mittelfristig tatsächlich dazu führen, dass in Gebieten mit sehr geringem Umsatz mit der Einstellung verschiedener Angebote zu rechnen sein könnte. Aufgrund der Marktsituation ist zudem nicht unbedingt damit zu rechnen, dass so zwangsläufig entstehende Versorgungslücken von alternativen Anbietern gedeckt werden könnten.

Die davon betroffenen KMU wären im Netz nicht mehr auffindbar, da ihre Daten nicht publiziert würden.

Daher ist zwischen der Notwendigkeit, die Verzeichnisse in gedruckter Form erscheinen zu lassen und dem Zugang und dem Recht der KMU, diese kostenfrei und ohne zusätzlichen Aufwand auch im Internet zu publizieren, zu unterscheiden.

Im Sinne des Verbraucherschutzes ist zudem eine möglichst große Auswahl gerade an lokalen und regionalen Anbietern als Gegengewicht zu den globalen Plattformdiensten ordnungspolitisch gewollt, zumal auf diese die Daten ohne die Bereitstellung über die Teilnehmerverzeichnisse zum größten Teil ebenfalls nicht mehr zugegriffen werden könnte.

>> Anspruch auf kostenfreie und ungebündelte Sichtbarkeit im Internet für über 40% der KMU in Gefahr - drohender Verlust regionaler Umsätze und Identitäten

Für eine flexibel den Notwendigkeiten angepasste Beibehaltung der Teilnehmerverzeichnisse auch in Printform spricht, dass gerade für ältere Mitbürger/innen diese oft aufgrund ihrer noch nicht vorhandenen digitalen Teilhabe die einzige Möglichkeit darstellen, Kontakt mit Handwerkern, Ärzten, anderen wichtigen Dienstleistern oder Freunden, Bekannten und Verwandten herstellen zu können. Diese Kommunikationsgrundlagen dürfen gerade für diese wichtige Zielgruppe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt und gefährdet werden.

>> Teilnehmerverzeichnisse in Printform machen nach wie vor Sinn

Teilnehmerverzeichnisse gerade jetzt in einer Phase des digitalen Wandels ohne zwingenden Grund nicht mehr als UDL einzustufen, könnte eine weitere negative Entwicklung für deren Anbieter beschleunigen und zudem gerade von den OTT als Zeichen verstanden werden, die bereits jetzt bei ihnen vorhandenen Daten entsprechend zu nutzen, damit neue Geschäftsmodelle aufzusetzen und zu Lasten der KMU und der Verbraucher neue Bundleangebote und Markteintrittsbarrieren zu errichten. So würde ein weiterer erheblicher Teil der Wertschöpfungskette dorthin abfließen und so zu einer weiteren Stärkung der OTT-Dienste führen und zudem die bewusst herbeigeführte Trennung der Märkte des Verzeichnisses und der Auskunft vom Geschäft der Carrier konterkarieren.

Der [vdav] setzt sich darüber hinaus dafür ein, auch weitere Anbieter von Telemediendiensten wie insbesondere die Dienste des Konzerns Facebook, der mit seinen Services Silos geschaffen hat, durch deren Netzwerkeffekte dem Nutzer keine Auswahlmöglichkeit alternativer Dienste sinnvoll möglich sind, gleichen Rahmenbedingungen zu unterziehen und ein level playingfield für alle Marktteilnehmer sicher zu stellen. Wir plädieren hier für eine Erweiterung der Universaldienstleistung, um das Grundrecht auf Gefundenwerden auch für diese Kommunikationsdienste bindend zu gestalten.

>> Teilnehmerverzeichnisse als Universaldienst wirken gegen globale Netzwerkeffekte der großen Ökosysteme

Es sollte daher im unmittelbaren Interesse aller politischen Entscheider stehen, das Standing der Anbieter von Teilnehmerverzeichnissen nicht durch unnötige Einschnitte weiter zu verschlechtern, sondern diese unverzichtbaren Services zu unterstützen, um die Wertschöpfung innerhalb des Landes zu stärken und nicht durch die Streichung der UDL mittelbar zu einer unter Umständen dramatischen Einschränkung der Wettbewerbssituation für KMU und Verbraucher beizutragen.

>> Stärkung der lokalen Struktur bei Angeboten lokaler KMU

Teilnehmerverzeichnisse, die in Deutschland von rund 120, meist mittelständisch geprägten, oft familiengeführten Medienunternehmen als Offline- und Digital-Angebote zur Verfügung gestellt werden, erfüllen aus unserer Sicht nach wie vor eine unverzichtbare und zwingend notwendige Aufgabe zur Sicherung der Kommunikation auch und gerade außerhalb geschlossener Netzwerke oder Angebote von OTT und damit einen immer noch absolut notwendigen Grundversorgungsauftrag. Rund 10.000 Arbeitsplätze in den etablierten Unternehmen und bei deren Dienstleistern und vor allem die rund 30 Milliarden Euro Umsatz, die über Teilnehmerverzeichnisse an die lokalen KMU vermittelt werden, werden durch eine Streichung der UDL akut ohne tatsächliche Notwendigkeit gefährdet.

>> Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit lokaler Steuereinnahmen und Arbeitsplätze

In dieser schwierigen Situation halten wir eine Streichung der Teilnehmerverzeichnisse als UDL daher für absolut unangebracht und schlagen vor, sie vorerst noch als UDL beizubehalten und die Gesamtsituation nach einem Zeitraum von drei oder vier Jahren einer erneuten Überprüfung zu unterziehen.

Nicht zuletzt aus Gründen der Nachhaltigkeit möchten wir allerdings zudem vorschlagen, von der generellen Verpflichtung zur Vorhaltung eines gedruckten Verzeichnisses abzurücken und stattdessen in § 78 Abs. 2 Ziff. 3 eine alternative Absicherung durch ein gedrucktes oder digitales öffentliches Teilnehmerverzeichnis vorzusehen.

[vdav] Positionen zum Entwurf des Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes (TKModG)

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Schnelltest-Ergebnisse, Impfnachweis und Check-In-Funktion: Die Corona-Warn-App wird massiv aufgemöbelt. Ein Überblick: weiter

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Cookie-Einwilligungen: Bundesrat will nur „Einwilligen“ oder „Ablehnen“ zulassen

Die Diskussion um das neue Datenschutzgesetz TTDSG treibt erstaunliche Blüten. So will der Bundesrat eine rechtliche Möglichkeit vorgesehen wissen, die letzten Endes auf ein Ja oder Nein zu Cookies hinausläuft. weiter

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Eine Paket-SMS-Abzockwelle rollt derzeit durch Deutschland. Kriminelle verschicken derzeit gefälschte Kurznachrichten. Dahinter steckt eine Schadsoftware. Schuld ist wohl der jüngste Facebook-Leak. So schützen Sie sich. weiter

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Mittels eID-App soll es ab Juni möglich sein, sich auch ohne den physischen Personalausweis mit dem Smartphone auszuweisen. Das ist aktuell aber alles andere als einfach. Nun sind an eine solche Lösung natürlich hohe Anforderungen in Hinblick auf die Sicherheit zu stellen, dabei spielt die Hardwarearchitektur eine wichtige Rolle. Vodafone hat in Zusammenarbeit mit der Bundesdruckerei und Giesecke+Devrient einen Vorschlag erarbeitet, der geräteunabhängig arbeiten soll. Zur Speicherung des Ausweises wird dabei die eSIM genutzt. weiter

Studie: Der digitale Fußabdruck der Deutschen

Eine neue Umfrage von McAfee untersucht das Online-Verhalten von Verbrauchern und deren Einstellung zu E-Commerce, Online-Banking und weiteren Online-Aktivitäten. weiter

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LG schließt Smartphone-Sparte

LG Electronics hat sich aus strategischen Gründen offiziell entschieden, aus dem Markt für Smartphones auszusteigen. So will man sich auf Wachstumsfelder fokussieren. Die aktuellen Modelle werden laut Unternehmen weiter angeboten und für einen „bestimmten Zeitraum“ werde es auch weiter Updates geben. weiter

Yahoo Clever wird eingestellt

Am 4. Mai geht die Frage-Antwort-Community von Yahoo nach 15 Jahren Betrieb offline. Auf der Seite konnte man mit einem Yahoo-Account die unterschiedlichsten Fragen stellen und auf die Antworten anderer User hoffen. weiter

Messenger-App Signal führt Payment-Funktion ein

Die App für verschlüsselte Kurznachrichtenchats Signal führt die Möglichkeit ein, dass Nutzer untereinander mit der Kryptowährung MobileCoin handeln können. Es handelt sich zunächst um einen Beta-Test für Anwender aus Großbritannien. weiter

Clubhouse führt Bezahlmöglichkeit für Künstler und Sprecher ein

Sprecher oder Kreative, die auf Clubhouse agieren, könnten von den Nutzern der Social-Media-Plattform künftig entlohnt werden. Die App ziehe diese direkte Bezahlungsoption für Künstler sogar Werbung vor. weiter

Lidl startet digitales Payment-Angebot

Registrierte Kunden von Lidl Plus können ab sofort in einigen Filialen Lidl Pay testen. Das digitale Bezahlangebot soll bald deutschlandweit verfügbar sein. weiter

IONOS: Deutsche KMU hinken bei Digitalisierung hinterher

Die Corona-Pandemie hat bei der Digitalisierung in Unternehmen den Turbo gezündet. In deutschen KMU kommen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern dennoch relativ wenige neue Technologien wie Kollaborationslösungen und Co. zum Einsatz. weiter

Google Maps kommt für Innenräume und mit zahlreichen neuen Feature

Dank Augmented-Reality soll Google Maps nun auch zum Führer durch Gebäude werden. Zudem bekommt die App ein Klima-Bewusstsein. weiter

Apple-Geräte auch bei Gravis im Abo

Nach Cyberport hat jetzt die Handelskette Gravis ein Mietangebot für Apple-Geräte aufgelegt. Es lässt sich online oder in einer der 40 Filialen in Deutschland abschließen. Mit der Alternative zum klassischen Gerätekauf reagiere man auf Kundenbedürfnisse, heißt es bei Gravis. Die Miete ermögliche Kunden, immer die neueste Hardware zu nutzen und zugleich die Umwelt zu schonen, weil Geräte in den Kreislauf zurückgeführt oder recycelt würden. weiter

Bundestag beschließt Lobbyisten-Register

Wer nimmt für wen Einfluss – und wie viel Geld fließt dafür? Solche Angaben sollen künftig in einem Register für Lobbyisten erfasst werden. Doch selbst der SPD geht das Gesetz nicht weit genug. weiter

Bundestag gibt grünes Licht für Gesetz gegen Hasskriminalität

Jetzt muss nur noch der Bundesrat zustimmen: Der Bundestag hat den Weg für das Inkrafttreten des Gesetzes gegen Hasskriminalität frei gemacht. Er stimmte am Freitag einem entsprechenden Beschluss des Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zu. weiter

KMU werden für den deutschen E-Commerce immer wichtiger

29 Prozent der deutschen E-Commerce-Umsätze werden von kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern erwirtschaftet. 2018 lag dieser Wert noch bei 6,6 Prozent und zeigt die zunehmende Bedeutung von Kleinunternehmen. weiter

Studie: Verbraucher sehen grenzüberschreitenden Handel als Gefahr für lokale Geschäfte

Internationale Web-Giganten wie Amazon sind für die Mehrheit der Verbraucher eine Gefahr für lokale Einzel- und Online-Händler. Das spiegelt sich im Kaufverhalten. weiter

BGH billigt Extra-Gebühr fürs Online-Bezahlen

Wer im Internet bucht oder einkauft, kann oft aus einer ganzen Reihe an Zahlungsmöglichkeiten wählen. Dürfen Unternehmen Extra-Gebühren verlangen? Ja, sagt der Bundesgerichtshof in einem Urteil. weiter

Streaming lässt den Musikmarkt wachsen

2020 konnte der globale Musikmarkt um 7,4 Prozent zulegen und erreichte einen Gesamtumsatz von 18,3 Milliarden Euro. Dazu trägt vor allem der große Erfolg beim Streaming bei, der den Rückgang der physischen Tonträger ausgleichen kann. weiter

bevh-Studie: E-Commerce mit BIP-Anteil von 100 Milliarden

Der Branchenverband bevh hat eine neue Studie des Forschungsinstituts Copenhagen Economics veröffentlicht, wonach der E-Commerce in Deutschland mittlerweile 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beiträgt. In der Branche seien mittlerweile direkt und indirekt über 1,2 Millionen Menschen beschäftigt und damit nur unwesentlich mehr Menschen als in der Automobilindustrie in Deutschland, wobei auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce weitere 66 im Umfeld entstehen. Besonders für den ländlichen Raum wirke sich der E-Commerce positiv aus: Einerseits durch Investitionen in strukturschwache Gebiete, etwa beim Ausbau der Liefer-Logistik; andererseits, weil sich für Kunden dort die Vielfalt des Angebots erhöhe. weiter

Zwei Drittel der Google-Suchanfragen bleiben bei Google

Immer mehr Suchanfragen enden auch bei Google: 65 Prozent der Anfragen führen nicht zu anderen Angeboten, wie aus einer Analyse hervorgeht. weiter

Clubhouse für Android: Fake App stiehlt User-Daten

Vorsicht: Derzeit kursiert eine Fake Clubhouse App. Diese verspricht eine Version der Audio-Only App für Android. Doch wer sie herunterlädt, übergibt den Hackern Log-in-Daten für Twitter, Facebook, Amazon und viele mehr. weiter

Internet-Nutzung: Datenvolumen in Deutschland steigt rasant

Surfen, streamen, spielen: In der Pandemie nutzen die Menschen das Internet deutlich intensiver. Das zeigt sich am Datenvolumen – beim Festnetz und mobil. weiter

Urteil: Mobilfunkanbieter müssen Endgerätefreiheit sicherstellen

Das Landgericht München hat entschieden, dass Telefónica beim Tarif "O2 Free Unlimited" den Internetzugang nicht auf Smartphones oder Tablets beschränken darf. weiter

Impfmanagement-Plattform für Unternehmen

Eine stetig wachsende Zahl großer deutscher Firmen plant, die Impfung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das SARS-CoV-2 Virus in die eigenen Hände zu nehmen. Beabsichtigt ist, dass Betriebsärzte die Beschäftigen an den hauseigenen Standorten impfen, um den Fortschritt der bundesweiten Impfkampagne zu beschleunigen, sobald Impfdosen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und die Impf-Verordnungen dies erlauben.
Die Impfplattform von Arvato Systems hat sich bereits in der Praxis in einem großen Flächenland bewährt und wird nun in einem weiteren Ausbauschritt auch Unternehmen angeboten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die eigenen Betriebsärzte impfen lassen wollen. weiter

Deutsche nutzen das klassische Festnetztelefon in Corona-Zeiten mehr

Im Jahr 2020 haben die Deutschen wieder mehr über das Festnetztelefon telefoniert – ein Pandemie-Effekt, der wieder verschwinden dürfte. weiter

Apple Maps zeigt auch in Deutschland Impfzentren an

Über Siri können auch Apple-Nutzer in Deutschland jetzt einfach fragen, wo sie das nächste Impfzentrum finden. weiter

Spam-Mails nahmen während Corona deutlich zu

Die eco-Beschwerdestelle verzeichnete im vergangenen Jahr einen erheblichen Anstieg ungewünschter Werbemails. Insgesamt gingen 431.236 Beschwerden ein, über 50 Prozent mehr als noch 2019. weiter

Telegram bringt neues Top-Feature

Der WhatsApp-Konkurrent Telegram bekommt ein neues Feature spendiert. Ähnlich wie bei der App Clubhouse bietet der Messenger nun offene Räume für Sprach-Chats. weiter

Nielsen: Deutsche Medien verlieren 16,3 Prozent Brutto-Werbeumsatz

Laut Nielsen büßten die deutschen Medien im Vergleich zu 2020 deutliche 16,3 Prozent ihres Brutto-Werbeumsatzes ein. Besonders mies lief es für Zeitungen, Radio und natürlich das Kino. weiter

Arvato Systems unterstützt Einzelhandel mit Click & Meet-Terminplattform

Seit kurzem gestattet die Bundesregierung in Abhängigkeit von Inzidenzwerten das Einkaufen nach Terminvereinbarung. Dieses als „Click & Meet“ bezeichnete Terminshopping hilft dem Einzelhandel, im Rahmen der aktuellen Gegebenheiten Umsätze zu generieren und den Kunden wieder ein Einkauferlebnis vor Ort zu bieten. weiter

Clubhouse schafft Zugriff auf iPhone-Adressbuch bei Einladung ab

Clubhouse hat die umstrittene Funktion abgeschafft, mit der die Hype-App Zugriff auf das komplette iOS-Adressbuch verlangte, damit User andere User einladen können. In der neuen Version gehe dies nun per Telefonnummer. weiter

ZAW: Katja Heintschel von Heinegg steigt zur GF auf

Die Juristin Katja Heintschel von Heinegg ist beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e. V. in Berlin  Anfang März 2021 zur Geschäftsführerin berufen worden und bildet nun zusammen mit Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Nauen (ebenfalls Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf das Werbe- und Medien-Recht) die Verbandsgeschäftsführung. weiter

Amazon: Bezahlen mit der Handfläche wird ausgeweitet

Bezahlen mit der Handfläche klingt nach Zukunftsmusik, hatte Amazon aber bereits im vergangenen Jahr unter dem Namen „Amazon One“ eingeführt. Nun soll diese Technologie im stationären Handel ausgeweitet werden. weiter

Rheinische Post Mediengruppe erwirbt sämtliche Anteile der Gesellschaftergruppe Arnold

Die Rheinische Post Mediengruppe erwirbt sämtliche der von der Gesellschaftergruppe Arnold gehaltenen Anteile an der Holding-Gesellschaft Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH (27,89%). weiter

Verband: Umsatz mit Online-Werbung knackt 4-Milliarden-Marke​

Nach eher kurzfristigen Wachstumsrückgängen im vergangenen Jahr rechnet der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mit einem deutlichen Umsatzplus für digitale Display-Werbung von 12,9 Prozent auf 4,08 Milliarden für das Jahr 2020. Damit übersteigt das Wachstum sogar das der Vorjahre. weiter

IHK Saarland warnt vor Fake-Rechnungen

Saarländische Betriebe erhalten derzeit Rechnungen für die Eintragung in eine „Datenbank der Handelsregisterbekanntmachungen“.
Die Rechnungen sind mit „Amtsgericht Saarbrücken“ überschrieben. Daneben ist der Bundesadler abgedruckt. Gefordert wird ein Betrag von 856,53 €. Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis, dass es sich lediglich um eine Offerte handelt, deren Annahme eine Kostenpflicht auslösen würde. Auf dem beigefügten Überweisungsträger wird als begünstigter Kontoinhaber „IVO“ oder „KVK“ genannt. weiter

Google Travel: Gratis-Attacke auf Tourismus-Portale

Ab sofort bietet Google Hotels die Möglichkeit, direkt auf ihre Buchungsseite zu verlinken - ohne Provision. Für Hotels, die jetzt schon bei Google werben, ein nettes Zusatz-Extra. Andere Häuser sollen damit auf die Plattform geholt werden - an der Konkurrenz vorbei. weiter

Brave arbeitet an eigener Suchmaschine

Der Brave-Browser steht für Privatsphäre im Netz. Nun soll es zudem eine eigene Suchmaschine geben, die Nutzer nicht trackt und keine Profile erstellt. weiter

YouTuber müssen in den USA Steuern zahlen

Wer YouTube-Videos kreiert, die auch in den USA angeschaut und vergütet werden, muss dort bald Steuern zahlen: Bis zum 31. Mai müssen betroffene YouTuber entsprechende Steuerinformationen in ihre Konten eintragen. weiter

Google rollt Full Coverage für News in der Suche aus

Auf einer Full-Coverage-Seite wird Google nun auch in der Suche diverse Perspektiven zu aktuellen News auf einen Blick darstellen – zusätzlich zum News-Karussell in den SERPs. weiter

China-Hacker kapern 57.000 deutsche Server

Chinesische Hacker haben weltweit Hunderttausende E-Mail-Server von Microsofts Exchange infiltriert. Sie sind in den Besitz brisanter Daten von Firmen, Regierungen und Forschern gekommen. Microsoft will mit einem Update reagieren. Doch für Firmen bleiben erhebliche Gefahren. weiter

WhatsApp: Video und Voice Calls jetzt auch über die Desktop App möglich

Facebook macht Anbietern wie Zoom und Google Meet nun auch über WhatsApp Konkurrenz. Denn ab sofort können User Video Calls über die Desktop App führen. weiter

User Tracking: Google will ab 2022 personalisierte Ausspielung von Werbung einstellen

In einem Blogbeitrag hat Google eine Abkehr von Werbung angekündigt, die auf Basis des Surf-Verhaltens eines Nutzers ausgespielt wird. Nach dem Auslaufen von Tracking Cookies soll auch keine Nachfolge-Technologie entwickelt werden. weiter

TKG-Novelle: Seehofer fordert Online-Ausweispflicht durch die Hintertür

Messenger- und E-Mail-Dienste müssen Nutzer künftig identifizieren, wenn es nach Innenminister Seehofer geht. Staatstrojaner sollen leichter einsetzbar sein. weiter

ChatWerk bringt KMU zum Chatten

Neuer Player mit starkem Netzwerk

Da sein, wo der Kunde ist. Einfach, entspannt und sicher. Das ist die Mission von ChatWerk, dem neuen Player für digitalisierte Kundenkommunikation. Der süddeutsche Newcomer startet in diesem März mit ordentlich Power durch. Das Start-up ist Mitglied der Unternehmensfamilie Müller Medien und kann damit auf ein starkes Wissens-, Medien- und Vertriebsnetz zurückgreifen.

Ausgerichtet ist der neue Messaging-Dienst auf kleine und mittelständische Firmen (KMU) im Handwerks- und Dienstleistungssektor. „Diese Betriebe stehen heute vor einer besonderen Herausforderung. Sie sind oft nur mäßig digitalisiert, sollen aber möglichst über alle angesagten Kanäle von WhatsApp bis Facebook mit ihren Kunden kommunizieren – und zwar zeitnah, persönlich und natürlich DSGVO-konform“, beschreibt Oliver Kremers, Geschäftsführer von ChatWerk, die Situation. Der neue Anbieter eröffnet Unternehmern dafür eine passgenaue Lösung. weiter

Mehr Internetnutzer sehen sich bei Datensicherheit in der Pflicht

Ohne persönliche Daten sind viele Internetdienste nicht nutzbar, in den meisten Fällen muss zumindest eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Für die Sicherheit solcher Daten sehen sich Internetnutzer immer stärker verantwortlich. Fast neun von zehn (86 Prozent) sagen: Ich bin selbst für den Schutz meiner persönlichen Daten im Internet verantwortlich. Im Jahr 2019 waren es 78 Prozent und im Jahr 2014 erst 62 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1.000 Internetnutzer befragt wurden. weiter

Facebook startet neue App “Bars”

Mit der Hip-Hop-App können Hobby-Rapper*innen auf vorproduzierte Beats rappen, sich dabei filmen und das Ergebnis mit anderen Usern teilen. Die App ist nach der Band-App Collab der nächste Angriff auf TikTok und ist aber bisher nur als Beta-Version im App Store in den USA verfügbar. weiter

Luca ist eine wichtige Ergänzung zur Corona-Warn-App

Aus dem Bereich der Kulturschaffenden kommt mit der Luca-App eine Ergänzung zur Corona-Warn-App, deren Ziel es ist, die Kontaktnachverfolgung für die Gesundheitsämter zu erleichtern. weiter

Sammelklage in den USA: Facebook zahlt 650 Millionen Dollar wegen Verletzung der Privatsphäre

Der Internetkonzern Facebook legt in den USA eine Sammelklage wegen Verletzung der Privatsphäre mit einer Zahlung von 650 Millionen Dollar (539 Millionen Euro) bei. weiter

LG Koblenz untersagt AGB-Klauseln, die Kundenbewertungen nur in gegenseitigem Einvernehmen zulassen

Auf Unterlassungsklage der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Koblenz einem Coachingdienstleister untersagt, die Klausel "Bewertungen (Sterne Kommentare) innerhalb sozialer Medien (z.B. Google My Business) geben die Parteien nur im gegenseitigen Einvernehmen ab" in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen zu verwenden oder sich bei der Abwicklung von Verträgen darauf zu berufen. Das Urteil vom 26.02.2021 (Az. 3 HK O 19/20) ist noch nicht rechtskräftig. weiter

Freistaat Bayern will Verwaltung mit BayernApp digitalisieren

Mit der digitalen Verwaltung ist das so eine Sache: Zwar lassen sich Behördentermine mittlerweile größtenteils online buchen und auch viele Anträge sind in den meisten Städten und Gemeinden digital verfügbar. Doch abgesehen von der bundesweit ausgelegten Ausweis-App, mit der sich Bürger*innen digital verifizieren können, sind flächendeckende Angebote eher die Ausnahme. Der Freistaat Bayern will seinen Bürgern nun mobilen Zugang zu möglichst vielen staatlichen und kommunalen Verwaltungsleistungen bieten. Dazu hat die Bayrische Staatsregierung die BayernApp gestartet. Die neue App für iOS und Android soll sämtliche Verwaltungsdienste auf einer Plattform bündeln. weiter

Prognose: 35 Milliarden Euro Umsatz rund um Smartphones

Die Umsätze rund um Smartphones sollen auch im zweiten Coronajahr auf dem hohen Niveau von 2020 bleiben: 2021 werden mit Smartphones, Apps, mobilen Telekommunikationsdiensten und Mobilfunkinfrastruktur in Deutschland voraussichtlich 35 Milliarden Euro umgesetzt – genauso viel wie im Jahr 2020. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Digitalverbands Bitkom. weiter

USA: AT&T will sein Geschäftsfeld verkleinern

AT&T gibt bekannt, dass das Unternehmen seine verlustschreibenden Videodienste DirecTV, AT & T TV und U-verses in einem separaten Unternehmen im Wert von 16,25 Milliarden US-Dollar ausgliedern will - Partner für den Deail ist Private-Equity-Gesellschaft TPG. weiter

Russischer Online-Riese Wildberries expandiert weiter

Der Online-Anbieter Wildberries ist weiter auf Expansionskurs und wird nun auch in Spanien, Frankreich und Italien starten. Damit kann das Unternehmen 13 aktive Länder vorweisen. Auch der Deutschland-Start wurde angekündigt. weiter

Corona-Warn-App schlägt jetzt früher Alarm

Die Corona-Warn-App wird noch genauer. Im Fokus der neuesten Anpassungen stand dabei vor allem die Risikoberechnung im Kontaktfall. weiter

Branchentreff 2021 auf Oktober verlegt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

trotz aller Bemühungen beruhigt sich die Corona-Lage nur sehr langsam. Durch die auftretenden Mutationen ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich die Lage in den nächsten Wochen so stabilisiert, dass wir alle zu einem halbwegs normalen Leben werden zurückkehren können, risikolos werden reisen und uns persönlich treffen können.

Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Planungen hinsichtlich des eigentlich für Ende Juni vorgesehenen Branchentreffs. Obwohl wir alle uns wahrscheinlich auf einen persönlichen Austausch von Mensch zu Mensch freuen und fast schon danach dürsten, haben wir uns schweren Herzens mit unserem Co-Veranstalter, SIINDA, dazu entschlossen, den Juni-Termin abzusagen und einen neuen Termin im Herbst zu wählen.

In Absprache mit dem Hotel in Berlin haben wir uns entschlossen, vorerst den 10. bis 14. Oktober als neuen Termin vorzusehen. Wir alle hoffen, dass sich die Lage bis dahin so stabilisiert hat, dass wir die kombinierte SIINDA/[vdav] Tagung im mehr oder weniger gewohnten Rahmen durchführen und Ihnen allen eine hoffentlich risikolose Teilnahme ermöglichen können.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Studie: Mehr Menschen online – digitale Spaltung bleibt

Immer mehr Menschen sind hierzulande online – sowohl im Privaten als auch im Berufsleben. Aber: Nicht alle profitieren
gleichermaßen von der Digitalisierung. weiter

EU-Kommission will Wegfall der Roaming-Gebühren verlängern

Die EU-Kommission spricht sich weiterhin gegen Roaming-Gebühren in Europa aus. Die bestehende Regelung könnte zehn Jahre verlängert werden. weiter

Facebook einigt sich in Australien – Änderungen am Mediengesetz

Das australische Mediengesetz wird geändert. Darauf haben sich Facebook und Regierungsvertreter geeinigt. Nachrichteninhalte kommen zurück – aber nur zum Teil. weiter

Deutsche Bahn und Edeka eröffnen digitalen Supermarkt mit Robotern

Am Bahnhof in Renningen testet die Deutsche Bahn mit der Lebensmittelkette Edeka ein neues Supermarktkonzept. Der E 24/7 soll rund um die Uhr geöffnet sein und ohne Verkaufspersonal auskommen. weiter

Bundesregierung will kriminelle Plattformen im Online-Handel bekämpfen

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem das Strafgesetzbuch geändert werden soll. Das Ziel: Das Betreiben krimineller Online-Plattformen und das Bereitstellen entsprechender Server-Infrastrukturen soll strafbar gemacht und besser verfolgt werden können. weiter

Automatische Postfiliale: Post- und Paketservices rund um die Uhr

In NRW testet die Post 20 automatische Filialen. Die Automaten sollen den Verkauf von Brief- und Paketmarken, den Versand von Briefen und Paketen sowie später auch den Paketempfang möglich machen. Auch persönliche Beratung soll geboten werden - per Videochat. weiter

Kartellamt genehmigt Übernahme der W&V durch Ebner Media Group

Die Ebner Media Group darf die W&V übernehmen. Das Kartellamt hat die offizielle Freigabe für die Akquisition erteilt. Gemeinsam soll nun ein zentraler Wissens- & Networking-Hub für die Marketing- und Commerce-Branche entstehen. weiter

Lokale Online-Marktplätze werden in der Coronakrise mehr genutzt

Lokale Händler, sowohl online als auch offline, sind bei den Deutschen in der aktuellen Pandemie besonders beliebt. Die gestiegene Nachfrage nach Regionalität und Nachhaltigkeit wirkt sich auch positiv auf lokale Online-Plattformen aus. weiter

Facebook arbeitet an erster Smartwatch mit eigener Mobilfunkanbindung

Medienberichten zufolge arbeitet Facebook an einer hauseigenen Smartwatch. Das berichtete zuerst “The Information”. Spannend: Der Launch soll bereits für 2022 geplant sein. Während die smarte Uhr Fitness- und Gesundheitsfunktionen und Anbindungen an die beliebten Apps Instagram und WhatsApp bieten soll – wird es eines mit der Fb-Smartwatch nicht geben: eine Verbindung zum Smartphone. weiter

1&1 kann dank Telefónica das 4. Mobilfunknetz Deutschlands aufbauen

Ein Vertrag zwischen 1&1 Drillisch und seinem Wettbewerber Telefónica schafft die Voraussetzung dafür, dass Drillisch sein eigenes Mobilfunknetz betreiben kann. weiter

Instagram: Live Groups erlauben Video-Streams mit 4 Teilnehmern

Instagram erweitert das IG Live-TV um die Möglichkeit, weitere Teilnehmer in den Stream einzuschalten. Die neue Funktion namens Live Groups könnte sich besonders für Interviews eignen. weiter

DSGVO-Verstöße: Zahl der Bußgeldbescheide 2020 um 60 Prozent gestiegen

Im Jahr 2020 haben deutsche Datenschutzbehörden so viele Bußgelder wegen DSGVO-Verstößen verhängt wie noch nie. Die mit Abstand höchste Strafe fasste H&M ab – über 35 Millionen Euro. weiter

TKG-Novelle: Bundesrat für "ambitioniertes" Recht auf schnelles Internet

Bei der TKG-Reform und dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 macht sich der Bundesrat für viele Korrekturen stark. Das Nebenkostenprivileg soll nicht ganz wegfallen. weiter

Amazon Prime erhält Zulassung für linearen Fernsehsender in Deutschland

Amazon Prime hat eine Lizenz für einen Linear-TV-Sender in Deutschland erhalten. Was dort laufen soll und warum der Schritt des Unternehmens für die Mitbewerber interessant ist – und ungewöhnlich. weiter

Tinder übernimmt KI-Videochat-Firma

Die Match Group – zu der auch die Dating-App Tinder gehört – hat das Unternehmen Hyperconnect für ca. 1,42 Mrd. Euro gekauft, das in Asien beliebte Apps für Videochats betreibt und künstliche Intelligenz für Gesichtserkennung nutzt. weiter

Bundesregierung beschließt neuen Rechtsrahmen für Cookies

Mit den Cookies scheint es eine never ending Story zu geben. Seit es sie gibt, ist ihr rechtliches Handling unklar. Das Kabinett macht nun reinen Tisch. weiter

Gesundheitsportal: Gericht untersagt vorläufig Kooperation zwischen Bund und Google

Das Landgericht München hat die Kooperation zwischen dem Bund und dem Internetkonzern Google zu einem Gesundheitsportal vorläufig untersagt. Die Richter gaben am Mittwoch zwei Anträgen von Verlagen auf einstweilige Verfügungen gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundesgesundheitsministerium, und den US-Konzern im Wesentlichen statt, wie das Gericht mitteilte. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. weiter

Warn-App nun auch für ältere iPhones

Die Funktionen der Corona-Warn-App sind signifikant erweitert worden. Nun kann die App auch auf älteren iPhones installiert werden. Zudem wurde die Begegnungshistorie erweitert. weiter

Bitkom-Studie: Fake News und Hassrede im Internet nehmen zu

Die Corona-Pandemie befeuert die Nutzung digitaler Plattformen. Das führt auch zu mehr Hassrede im Internet, wie eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt. weiter

Trendstudie: Durch Social Shopping werden Influencer unverzichtbar

In Zeiten der Pandemie sorgen auch soziale Netzwerke vermehrt für Nähe – das beeinflusst die Zusammenarbeit von Influencern mit Unternehmen. weiter

Klarna führt Girokonto in Deutschland ein

Der schwedische Zahlungsdienstleister verstärkt sein Engagement im deutschen Finanzsektor und bietet seinen Kunden künftig ein Bankkonto. weiter

Plattform "Gesund Bund": Verlage klagen gegen den Bund und Google

Das Gesundheitsportal des Bundesgesundheitsministeriums in Zusammenarbeit mit Google, „Gesund Bund“, steht erneut in der Kritik. Laut Informationen des „Handelsblatts“ klagen die beiden Verlage Burda und Wort & Bild gegen das Angebot. weiter

Bitkom: Leitfaden zur Vertragsgestaltung bei IT-Projekten

Der Branchenverband Bitkom hat seine Empfehlungen für ausgewogene IT-Verträge aktualisiert und erweitert. Die aktuelle Fassung steht in einem kostenlosen Leitfaden zum Download bereit. weiter

Jugendliche im Netz: Weniger Social Media, mehr Streaming und Mails

Im ersten Quartal 2020 waren 61 Prozent der 10- bis 15-Jährigen bei Instagram, Facebook und Co aktiv, im ersten Quartal 2018 waren es noch 64 Prozent. 79 Prozent nutzten das Netz zum Spielen oder zum Herunterladen von Games, zwei Jahre zuvor waren es 81 Prozent. weiter

Whatsapp, Signal, Telegram oder was anderes? Die App DM Me bringt alle Messenger zusammen

Die Auswahl an Messengern ist mittlerweile so groß, da kann schnell der Überblick verloren gehen. Die Android-App DM Me bündelt all diese Chats in einer einzigen Anwendung. weiter

Mit der Web-App "MediaGuide" auf virtuelle Entdeckungsreise durch das WeltenMuseum

Museumsfreunde können das Landesmuseum Hannover ab sofort auch digital erkunden. Mit dem neuen »MediaGuide« kann man sowohl in die Natur- und MenschenWelten eintauchen als auch die aktuellen Sonderausstellungen erkunden. Die spezielle Panorama-Navigation ermöglicht trotz Corona-bedingter Schließung einen virtuellen Museumsbesuch. weiter

Urheberrecht soll reformiert werden

Die Bundesregierung will das Urheberrecht mit einer Reform an die Erfordernisse der digitalen Welt anpassen. Dazu brachte das Kabinett nun einen Gesetzentwurf auf den Weg. Bei Verbraucherschützern ist das Vorhaben allerdings umstritten. weiter

FUNKE forciert Digitaloffensive und übernimmt führendes Gesundheitsportal Onmeda.de

FUNKE stärkt seine Position im digitalen Gesundheitsmarkt und übernimmt das Portal Onmeda.de mit sofortiger Wirkung von der Kölner gofeminin.de GmbH. Das neue Angebot wird Teil des im Juli gestarteten FUNKE Digital Brands Networks, mit rund 40 Mio. Unique Usern einem der reichweitenstärksten digitalen, redaktionellen Netzwerke in Deutschland. weiter

Deutsche Post bringt erstmals Briefmarken mit Matrixcode auf den Markt

Die Deutsche Post führt eine neue Briefmarken-Generation ein. Ab dem 4. Februar erscheint die erste Marke mit einem so genannten Matrixcode neben dem eigentlichen Briefmarkenmotiv. Das soll eine Basis-Sendungsverfolgung ermöglichen und die Transparenz erhöhen. weiter

Google scheitert mit Cloud-Gaming-Dienst Stadia

Nach zwei Jahren schließt Google die Studios von „Stadia Games und Entertainment“. Der Tech-Gigant wollte Exklusiv- und Mehrspieleroptionen in der Cloud anbieten, doch es gab keine Veröffentlichungen. Der Streaming-Dienst soll aber bestehen bleiben. weiter

Online-Plattformen haben 3,98 Mrd. Euro Werbeeinnahmen

In 2020 haben Online-Plattformen fast fünf Prozent mehr Werbung verkauft. Allerdings seien vor allem die Ausgaben für mobile Werbung um gut ein Fünftel angestiegen, für Desktop-Werbung wird zunehmend weniger ausgegeben. weiter

Immer mehr Senioren shoppen online

Für die ältere Generation aus dem ländlichen Raum wird Online-Shopping immer attraktiver: Verbraucher über 66 Jahre hätten ihren Anteil am Gesamtumsatz um fast ein Zehntel erhöht – deutlich mehr, als die anderen Altersgruppen. weiter

Bundeskriminalamt: Weltweit gefährlichste Schadsoftware unschädlich gemacht

Deutsche Ermittler haben die Infrastruktur der als weltweit am gefährlichsten geltenden Schadsoftware "Emotet" übernommen und zerschlagen. Dies sei am Dienstag im Rahmen einer international konzertierten Aktion gelungen, teilte das BKA mit. weiter

Live-Audio-App Dive will das deutsche Clubhouse sein

Fünf Ex-Circ-Entwickler aus Berlin haben mit der App Dive einen Clubhouse-Klon am Start, der optisch und funktional nah am Original ist. Unterschiede soll es jedoch bei der Zielgruppe geben. weiter

Facebook startet neues Nachrichtenangebot in Großbritannien

Facebook zahlt in gewissen Grenzen in Großbritannien neuerdings für die Verbreitung von Nachrichteninhalten. Seit dem 26.01.2021 läuft dort der neue Dienst „Facebook News“. Auch in Deutschland und Frankreich laufen Verhandlungen. weiter

1,3 Millionen neue Social-Media-Nutzer täglich

Aktuell gibt es weltweit rund 4,2 Milliarden Social Media User, was ein Wachstum von mehr als 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Zahl der Social Media User entspricht damit nun mehr als 53 Prozent der Weltbevölkerung. weiter

Amazon.pl nimmt Händler-Registrierungen an

Lange wurde über eine neue europäische Amazon-Dependance gemunkelt, jetzt gab  Amazon bekannt: Der Verkauf auf einer eigenen polnischen Länderwebsite soll demnächst losgehen. Seller können sich ab sofort unter https://sell.amazon.pl registrieren. weiter

Verbraucherschutzverband mahnt Clubhouse wegen gravierender Mängel ab

Die Live-Podcast-App Clubhouse ist schwer angesagt, aber wie steht es um den Datenschutz? Schlecht, sagen Verbraucherschützer und mahnen die Betreiber ab. weiter

Amazon ist nicht mehr wertvollste Marke der Welt

Amazon ist nicht unschlagbar – das zeigt ein Blick auf das aktuelle Ranking der wertvollsten Marken der Welt: Hier wurde der Konzern nun vom Tech-Hersteller Apple überholt. weiter

Neue Version der Corona-Warn-App zeigt Statistiken

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird künftig auch Statistiken enthalten, die einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen zum aktuellen Infektionsgeschehen in Deutschland geben. Das kündigte eine Sprecherin des Softwarekonzerns SAP in einem Blogeintrag an. Das Informationsangebot ist Teil der neuen Version 1.11. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten dann in der App stets auf die aktuellen Zahlen zu den Neuinfektionen, der Sieben-Tage-Inzidenz und dem Sieben-Tage-R-Wert zugreifen. "Außerdem können sie direkt in der App einsehen, wie viele Nutzer ihr Testergebnis geteilt haben. Ziel ist es, noch mehr positiv getestete Nutzer dazu anzuregen, ihr Testergebnis zu teilen und Kontaktpersonen zu warnen." weiter

Telekom wertvollste europäische Telco-Marke

Die Telekom ist gemäß der aktuellen Studie „Brand Finance Global 500“ die wertvollste europäische Telekommunikationsmarke. Mit 51,1 Mrd. Dollar erreicht das Unternehmen den höchsten Markenwert seiner Geschichte. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Zuwachs 27,9 Prozent. Weltweit verbessert sich das Unternehmen in dem Ranking auf Platz drei. weiter

Clubhouse-Macher kündigen App für Android-Smartphones an

Die Audio-App Clubhouse wird bisher nur für iPhone-Nutzer angeboten, kommt aber bereits auf mehr als zwei Millionen aktive Anwender. Mit frischem Geld aus einer Finanzierungsrunde, die Clubhouse zu einem „Unicorn“ macht, sollen nun auch Android-User angesprochen werden. weiter

Twitter schnappt sich Newsletter-Dienst Revue

Twitter hat einen Zukauf getätigt und die Newsletter-Plattform Revue übernommen. Der Kurznachrichtendienst will damit die Vernetzung von Autoren bzw. Verlagen und dem Publikum stärken. weiter

Spotify legt bei Hörbüchern nach

Der Musik-Streamingdienst Spotify setzt offenbar auf Hörbücher: Das Angebot soll wohl durch die neue Vertonung berühmter Klassiker wie „Frankenstein“ und „Jane Eyre“ und mithilfe prominenter Sprecher ausgeweitet werden. weiter

Alexa kann jetzt selbstständig handeln und Einbrecher hören

Amazons Sprachassistentin Alexa soll immer unabhängiger agieren und künftig sogar selbstständig das Licht regulieren oder Haushaltsgeräte steuern. Außerdem startet Amazon einen neuen Sicherheitsdienst, der bei Einbrüchen hilft. weiter

EU drängt auf einheitliche Ladekabel

Egal ob Smartphone, Kamera oder tragbarer Lautsprecher: Geht es nach der EU, soll es bald ein einheitliches Ladekabel für verschiedenste Geräte geben. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag könnte bereits im Sommer vorliegen. weiter

Netflix will linearen Sender in weitere Märkte bringen

In Frankreich hatte Netflix 2020 eine neue Idee getestet: einen linearen TV-Sender. Mit dem Ergebnis des Tests scheint der Streaming-Dienst zufrieden, denn nun soll der Netflix-Sender auch in weiteren Märkten starten. weiter

Alibaba bietet virtuelles Reisen in Coronazeiten

Wer in diesen Zeiten neue Orte und Länder entdecken will, hat es schwer – wegen der grassierenden Coronapandemie ist das Reisen in weiten Teilen der Welt verboten oder eingeschränkt. Der chinesische Online-Riese Alibaba will seinen Nutzern Einblicke in andere Länder und Kulturen bieten und nimmt diese per Livestreaming mit in Museen und andere Touristenattraktionen, wie das Unternehmen per Mail und im Firmenblog mitteilt. weiter

Clubhouse: Wie steht es um den Datenschutz?

In Diskussionsräumen der neuen App tummeln sich zunehmend bekannte Namen aus Wirtschaft, Politik & Sport. Antworten auf die wichtigsten Rechtsfragen. Ein Fachartikel von Christian Solmecke. weiter

Australien: Google droht mit Abschalten der Suchmaschine wegen geplantem Mediengesetz

In Australien wird derzeit ein neues Mediengesetz geplant. Es sieht vor, dass Internetriesen lokale Medienunternehmen vergüten, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Google lehnt das ab und droht mit der Abschaltung seiner Suchmaschine. weiter

App für Corona-Tracing auf Events

Das Berliner Startup Videmic hat eine Tracing-App zur Kontaktverfolgung von Corona-Infektionen für die Veranstaltungsbranche entwickelt. Die Tracing-Daten werden via Bluetooth und Wifi gesammelt. Die App braucht also keinen Zugriff auf das von Apple und Google entwickelte Tracing-System. Die gesammelten Daten werden im jeweiligen Nutzerprofil abgelegt. Ebenso erhalten Veranstalter und alle Videmic-Partner Zugriff auf die Informationen. Somit können Organisatoren und Veranstalter digitale Besucherlisten führen und Kontaktdaten dezentral speichern. weiter

Digital School Services von der Telekom

Die Telekom bietet in einer Aktion 100 Schulen ein Jahr lang den „Digital School Service“ kostenlos an. Rund 350 Expert:innen der Telekom unterstützen Lehrkräfte bei Problemen mit Windows, Apple macOS, iOS, Android und Standard-Software. Dazu gehören die Installation von Apps sowie der Aufbau und Betrieb eines WLANs. Ebenso werden Fragen zu Microsoft 365 Business Basic, Microsoft Teams oder Cisco WebEx beantwortet. Zum Zuge können 100 Schulen kommen, die sich bis zum 28. Februar 2021 bewerben und eine Zusage erhalten. weiter

Teleguard positioniert sich als sicherer Messenger

Mit Teleguard präsentiert das Schweizer Technologieunternehmen Swisscows, das auch eine gleichnamige Suchmaschine betreibt, eine weitere Alternative zu WhatsApp. Der Messenger für Android und iOS bietet End-to-End-Verschlüsselung und unterliegt den Schweizer Datenschutzgesetzen. Der Anbieter verspricht, eigene Server zu nutzen und nicht auf andere Cloud- oder Hosting-Dienste zuzugreifen. Der Dienst lässt sich ganz ohne Angabe personenbezogener Daten nutzen. Die Nutzeridentifikation erfolgt einzig über eine achtstellige ID oder einen QR-Code. weiter

ViacomCBS: Video-Streaming-Dienst Paramount+ soll am 4. März starten

ViacomCBS schickt nun Paramount+, der auf CBS All Access basiert, ins Rennen, um mit Netflix & Co. zu konkurrieren. Unklar ist, wann ViacomCBS Paramount+ in Deutschland anbieten wird. weiter

Studie: Deutsche vertrauen Facebook, Twitter und Tiktok nicht

Eine repräsentative Studie zeigt, dass deutschen Netznutzern einiges am Datenschutz liegt. Wenn es um Vertrauen geht, schneiden der Staat, Huawei, Facebook, Twitter und Tiktok schlecht ab. weiter

Netflix knackt Rekordmarke von 200 Millionen Nutzern

Netflix gewann in 2020 36,5 Millionen neue Abonnenten, allein 8,5 Millionen im 4. Quartal. Der US-Streamingdienst übertraf so sogar die eigenen Erwartungen um 42 Prozent und kann sein Tagesgeschäft künftig ohne neue Schulden bewältigen. weiter

Über WeChat laufen E-Commerce-Transaktionen von 250 Milliarden US-Dollar im Jahr

Über Mini-Programme innerhalb der chinesische Messenger-App WeChat können User shoppen, Essen bestellen oder auch ein Taxi rufen. Das jährliche Transaktionsvolumen beläuft sich mittlerweile auf knapp 250 Milliarden US-Dollar. weiter

Wildberries startet in Deutschland

Der Anbieter Wildberries aus Russland ist jetzt auch für Kundinnen und Kunden aus Deutschland da. Im Sortiment sind Bekleidung, Spielzeug, Elektronikgeräte, Werkzeuge und Deko-Gegenstände. In Russland zählt das Unternehmen zu den größten E-Commerce-Anbietern. Gegründet wurde Wildberries im Jahr 2004. Seinerzeit wurden Produkte der Otto-Gruppe weiterverkauft, bevor diese selbst in den russischen Markt eintrat. weiter

WhatsApp schiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln auf

In den vergangenen Tagen meldeten WhatsApp-Konkurrenten plötzlich Millionen Neuzugänge. Der Grund: Facebooks Chatdienst schreckte seine Nutzer mit Änderungen beim Datenschutz auf. Jetzt zieht WhatsApp die Notbremse. weiter

Online-Handel in Düsseldorf: Suchmaschine für lokalen Handel gestartet

Das regionale Online-Angebot soll mit der Internetseite „Shoptimist“ besser zu finden sein. Für Macher Till Breckner geht’s um Grundsätzliches. weiter

Duckduckgo erhält erstmals 100 Millionen Suchanfragen pro Tag

Die Suchmaschine knackte erstmals in der eigenen zwölfjährigen Geschichte die 100-Millionen-Marke bei Suchanfragen, weil viele Nutzer bei der Suche nach Informationen zur WhatsApp-Datenschutzänderung die Google-Alternative bevorzugten. weiter

Google schließt Fitbit-Übernahme ab

Nachdem die EU-Wettbewerbshüter grünes Licht für die Übernahme von Fitbit gegeben hatten, gibt Google nun den Abschluss des Deals bekannt. Der Fitness-Spezialist Fitbit ist nun offiziell ein Teil von Google. weiter

Hype um Clubhouse: Was ist diese Social-App eigentlich

Clubhouse ist eine Audio-only-App, bei der du Gesprächen wie bei einem Live-Podcast lauschen oder dich aktiv an Diskussionen beteiligen kannst. Keine Kommentare, keine Likes, keine eingeschaltete Kamera, aber auch keine einfache Teilnahme: Denn wer mitmachen will, benötigt eine Einladung! weiter

Bei Telegram werden Telefonnummern von Facebook-Usern verkauft

Ein Bot soll bei der Messenger-App Telegram Hunderte Millionen Telefonnummern von Facebook-Usern anbieten. Um sie zu erhalten, müsse man nur die Facebook-ID eines Profils angeben. Woher die Daten stammen, ist unklar. weiter

Bundestag beschließt neues Digitalisierungsgesetz - Google, Facebook und Co. werden eingeschränkt

Das neue Digitalisierungsgesetz sieht eine Verschärfung des Kartellrechts vor. So soll die Marktmacht von Unternehmen wie Google oder Facebook reglementiert werden, etwa durch eine „Effektivierung der Fusionskontrolle“. weiter

Mehr Informationsrechte für Nutzer von Online-Marktplätzen

Wenn ein Preis automatisiert erstellt wird, müssen Betreiber von Online-Marktplätzen dies deutlich machen. Das beschloss das Bundeskabinett. Ziel ist es, mehr Rechtssicherheit und Transparenz in der digitalen Welt zu schaffen. weiter

Markenrecht: OLG Düsseldorf ändert aufgrund einer EuGH-Entscheidung die BGH-Rechtsprechung

In einem Rechtsstreit zwischen Anwälten über die Verantwortung für rechtswidrige Markennutzung Dritter legte das OLG Düsseldorf dem EuGH eine Frage zur Auslegung des Markenrechts vor, was – nach der EuGH-Entscheidung – zur Abweichung von der gängigen BGH-Rechtsprechung führte. weiter

Bitkom-Branche wieder auf Wachstumskurs

Nach dem Corona-Schock und vorübergehend rückläufigen Umsätzen stehen die Zeichen in der Bitkom-Branche 2021 wieder auf Wachstum. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 2,7 Prozent auf 174,4 Milliarden Euro wachsen. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 20.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,2 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Schon in den Schlussmonaten des vergangenen Jahres hat sich das Geschäftsklima überwiegend positiv entwickelt. Mit 19,7 Punkten kletterte der Bitkom-ifo-Digitalindex im Dezember auf den höchsten Stand seit Februar 2020. Das gab der Digitalverband Bitkom zum Jahresauftakt in Berlin bekannt. weiter

Google plant offenbar Anrufe aufzuzeichnen

Google plant offenbar eine neue Funktion in die Telefon-App einzubauen. Danach sollen Anrufe "unbekannter Anrufer" automatisch aufgezeichnet werden. Die Rechtslage für solche Aufzeichnungen ist in den Ländern unterschiedlich. Über eine kurze Ansage sollen beide Teilnehmer zu Beginn des Gesprächs über die Aufzeichnung informiert werden. Möglich also, dass unerwünschte Anrufe durch die Funktion in Zukunft zurückgehen. weiter

Vodafone-Analyse: Deutschland telefoniert länger

Vodafone teilt mit, dass 2020 über 28 Milliarden mobile Telefonate geführt wurden. Das durchschnittliche Gespräch dauerte 3 Minuten und 20 Sekunden. Das sind 35 Sekunden mehr als im Vorjahr. Im Festnetz stieg die Gesprächsdauer um 30 Sekunden auf 4:30. Lockdown und Homeoffice führten damit zu einer Renaissance des Telefongesprächs, nachdem in den Vorjahren vor allem die Nutzung von Messangerdiensten die Zahlen stagnieren ließen. Der Verbrauch des mobilen Datenvolumens stieg um 37,5 Prozent auf 1,13 Milliarden Gigabyte. weiter

Deutsche Telekom möchte T-Mobile Niederlande verkaufen

Die Deutsche Telekom sucht laut einem Bericht erneut Käufer für ihre niederländische Tochter. Der Konzern hofft demnach auf 4 bis 5 Milliarden Euro Erlös. weiter

Wichtige Änderung bei Kurzarbeit und (Rest-) Urlaub

Die Agentur für Arbeit hat die Fachlichen Weisungen zum Kurzarbeitergeld dahingehend aktualisiert, dass im Jahr 2021 Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer zur Vermeidung von Kurzarbeit vorrangig eingebracht werden müssen. Dies gilt auch für übertragbaren Resturlaub aus dem Jahr 2020. Urlaubswünsche der Arbeitnehmer gehen aber vor. weiter

Telekom nutzt vollautomatisierte Online-Identifizierung

Die Telekom führt als erster Telekommunikationsanbieter zur digitalen Identitätsfeststellung von Kunden das Verfahren der Nect GmbH ein. Selfie-Ident ist eine innovative und voll digitale Lösung zur Identifizierung von Kunden. weiter

Shop-Apotheke kauft MyTherapie-App

Die Shop Apotheke Europe kauft für über 50 Millionen Euro die MyTherapie-App der Münchner Smartpatient GmbH. Die App wird vor allem bei chronischen Erkrankungen eingesetzt und bietet ein digitales Medikationsmanagement. Nach eigenen Angaben nutzen die App vier Millionen Menschen. Das operative Geschäft soll von den Gründern und jetzigen Führungskräften fortgeführt werden. weiter

Soli, Steuern, Mindestlohn, Perso: Die Änderungen 2021

Einige Gesetze und Regeln ändern sich 2021. Viele der Neuerungen können für den Einzelnen von Vorteil sein: Der Soli wird abgeschafft, Mindestlohn wird erhöht - aber auch die Kfz-Steuer steigt für viele. Zwölf Neuerungen, die 2021 in Kraft treten. weiter